PLAWES

Mikroplastikkontamination im Modellsystem Weser – Nationalpark Wattenmeer: ein Ökosystem-übergreifender Ansatz

{LLL:EXT:css_styled_content/Resources/Private/Language/locallang.xlf:label.toTop}

Diese Seite befindet sich im Aufbau!

{LLL:EXT:css_styled_content/Resources/Private/Language/locallang.xlf:label.toTop}

PLAWES - Projektzusammenfassung

In PLAWES wird mit dem Modellsystem Weser-Nationalpark Wattenmeer weltweit erstmals und umfassend die Kunststoffbelastung eines großen Flusseinzugsgebietes mit europäischer Dimension untersucht. PLAWES wird als Pionierstudie eine disziplin- und ökosystemübergreifende Analyse der Kontamination mit Mikroplastik (MP) durchführen sowie exemplarisch verschiedene punktuelle (Kläranlagen, Trennsysteme) und diffuse (Dränage, Atmosphäre) Quellen und Eintragspfade untersuchen. Die Erkenntnisse fließen in einen Modellierungsansatz zur Bilanzierung sowie zur Identifikation primärer Transportmechanismen und Akkumulationszonen ein. Ökosystemische Auswirkungen von MP im System Weser-Wattenmeer werden anhand der Interaktion von Mikroplastik mit Pathogenen in Biofilmen sowie aquatischen Invertebraten untersucht. Die Erkenntnisse dieser ökologisch besonders relevanten Aspekte werden verwendet, um das Umweltrisiko von MP für das Modellsystem abzuschätzen und in der Folge auf andere Systeme übertragbar zu machen. Zudem werden am konkreten Beispiel des Modellsystems neue Informations- und Lehrmaterialien erstellt, um relevantes Wissen für die Zivilgesellschaft sowie Entscheidungsträger verfügbar zu machen.


Das ambitionierte, stark interdisziplinäre Vorhaben wird von einem international ausgewiesenen Konsortium getragen, dass nicht nur langjährige Erfahrung in den entsprechenden Fachrichtungen vorzuweisen hat, sondern auch eine Vorreiterrolle in der Untersuchung von MP in aquatischen Systemen einnimmt. Ziel von PLAWES ist es, (basierend auf BMBF MiWa und JPI Oceans BASEMAN) ein konsistentes Bild über Quellen und Eintragspfade, Akkumulationsräume, Transportwege und Risiken von Mikroplastik vom terrestrischen Einzugsgebiet über die Flüsse bis hin zum Meer zu generieren, sowie ein Bildungskonzept zur Thematik zu erstellen um gemeinsam mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Basis für nationale und internationale Handlungsstrategien zu liefern.


Das Verbundprojekt PLAWES setzt sich aus insgesamt 6 Arbeitspaketen zusammen, insgesamt sind 8 Institutionen und beteiligt.

{LLL:EXT:css_styled_content/Resources/Private/Language/locallang.xlf:label.toTop}

Verbundprojekt PLAWES - Teilvorhaben ICBM (PLAWES-ICBM)

{LLL:EXT:css_styled_content/Resources/Private/Language/locallang.xlf:label.toTop}

Projektverantwortlich:Dr. Barbara Scholz-Böttcher
Dr. Thomas Badewien
Laufzeit:36 Monate

{LLL:EXT:css_styled_content/Resources/Private/Language/locallang.xlf:label.toTop}

Das ICBM beteiligt sich inhaltlich an den Arbeitspaketen 1 bis 4 des Verbundprojekts PLAWES. Vornehmlich sind dies die Planung und die Durchführung der Probenahme-Kampagnen in der Unterweser (AP1) und die detaillierte, massebezogene Mikroplastikanalyse in den beprobten Wasserkörpern, Sedimenten sowie in rezenten und historischen Biota (AP1, AP 2 und AP 4).

Alle gewonnenen Daten werden qualitätsgesichert, validiert und umfassend interpretiert. Sie bilden darüber hinaus eine wichtige Grundlage für die RAUMIS-Modellierung im AP 3. Das ICBM zeichnet in Kooperation mit UBT und AWI für die Extraktion, Aufreinigung und Analyse von MP Partikeln aus Wasser- und Sedimentproben verantwortlich.

{LLL:EXT:css_styled_content/Resources/Private/Language/locallang.xlf:label.toTop}

 

Aktuelles

{LLL:EXT:css_styled_content/Resources/Private/Language/locallang.xlf:label.toTop}

Mehr

 

{LLL:EXT:css_styled_content/Resources/Private/Language/locallang.xlf:label.toTop}