21.11.2017 – ICBM
Von: Dr. Sibet Riexinger

PLAWES mit ICBM-Beteiligung gestartet

PLAWES-Start in Bayreuth: Vertreter des neuen Forschungsverbunds auf dem Campus der Universität. Foto: Christian Wißler (Univ. Bayreuth).

Region Weser-Nationalpark Wattenmeer als Modell für Mikroplastikbelastung


Bayreuth. Das ICBM ist Partner im Forschungsvorhaben PLAWES*. Der Startschuss für den von Universität Bayreuth und Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar und Meeresforschung (AWI), gemeinsam mit weiteren Partnern eingerichteten Forschungsverbund fiel jetzt in Bayreuth.

Gemeinsam wollen die Wissenschaftler in der Modellregion Weser – Nationalpark Wattenmeer herausfinden, wie und auf welchem Wege kleinste Plastikteilchen (Mikroplastik) vom Festland bis ins Meer gelangen. Auch soll untersucht werden, welche Risiken von den Plastikverunreinigungen für unterschiedliche Ökosysteme ausgehen. Didaktiker werden darüber hinaus am konkreten Beispiel über neue Informations- und Lehrmaterialien das Wissen um die Problematik für interessierte Öffentlichkeit und Entscheidungsträger aufbereiten.

Das ICBM ist dabei sowohl an der Didaktik-Komponente des Projektes beteiligt, als auch an der Planung und Durchführung von Probenahme-Kampagnen in der Unterweser. Dies schließt ausführliche, massebezogene Mikroplastikanalysen in Proben sowohl von Wasser als auch Bodenablagerungen mit ein.

 

[* PLAWES: Mikroplastikkontamination im Modellsystem Weser – Nationalpark Wattenmeer: ein ökosystemübergreifender Ansatz]

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