Forschungsfahrten aktuell

30 Jahre ICBM

Foto: Simone Wiegand

Grund zum Feiern hatten die Mitglieder des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg: Das ICBM ist in diesem Jahr 30 Jahre alt geworden. Was mit einem anfänglich neuartigen Konzept zur interdisziplinären Erforschung von Nordsee und Wattenmeer begann, hat sich in drei Jahrzehnten zu einer international agierenden Einrichtung entwickelt. Heute nimmt das ICBM als einziges universitäres Meeresforschungsinstitut in Niedersachsen eine Leuchtturmstellung ein. mehr

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Aktuelle Themen

Wo sich Mikroalgen sonnen und Kohlenstoffdioxid verschwindet

Forschungsschiff HEINCKE während eines Hafenaufenthaltes.
Forschunsschiff HEINCKE im Hafen [Foto: S. Riexinger, ICBM]

Oldenburger und Geesthachter Forscher untersuchen Planktonverteilung und Gasaustausch

Oldenburg. Angesichts des Klimawandels wird es immer wichtiger zu verstehen, wie das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid in die Ozeane gelangt. Bedeutenden Anteil daran haben oberflächennah lebende Mikroorganismen, vor allem Mikroalgen. Wie sich das sogenannte Phytoplankton an der Meeresoberfläche verteilt und was seine Verteilung beeinflusst, wollen elf Oldenburger Wissenschaftler, unterstützt von einem Kollegen des Helmholtz-Zentrums in Geesthacht (HZG), an Bord des Forschungsschiffs Heincke jetzt herausfinden.

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17.07.2017 – ICBM

Maria S. Merian fischt Hi-Tech-Sensor auf

Nach mehr als 13 Monaten ist er zurück, der Sea-Cycler, ein technisch hochentwickelter Sensorträger – sehr zur Freude kanadischer (Dalhousie Universität und Bedford Institute of Oceanography), deutscher (ICBM, Universität Oldenburg) und US-amerikanischer Wissenschaftler (Scripps Institution of Oceanography).mehr


19.06.2017 – ICBM

ICBM Wissenschaftler auf der OCEANS ‘17 in Aberdeen

Die ICBM-Delegation in Aberdden auf der OCEANS '17

Fünf Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Marine Sensorsysteme nahmen vom 19. bis zum 22. Juni an der OCEANS ‘17 Konferenz im schottischen Aberdeen teil (mehr zur sechzigsten OCEANS unter Oceans17). Rund 500 Teilnehmer präsentierten auf der Konferenz in zwölf parallelen Sitzungen Vorträge zu den zuvor eingereichten wissenschaftlichen Arbeiten, mit je 15 Minuten Vortrag und fünf Minuten Diskussion. Das weit gefasste Programm umspannte Themen von Modellierung über technische Vorträge, Demonstrationsbeispiele bis hin zu anwendungsbezogenen Präsentationen. mehr


08.06.2017 – ICBM

Lebenshilfe für Korallen im Film

Korallen sind temperaturempfindlich. Wird es ihnen zu warm, trennen sie sich von den mit ihnen in Symbiose lebenden Mikroalgen. Die Folge: Es kommt zur sogenannten Korallenbleiche, an deren Ende nur die abgestorbenen weißlichen Korallenskelette aus Kalk übrigbleiben.mehr