Forschung am ICBM

Die Arbeitsgruppen tragen die interdisziplinär ausgerichtete Forschung des Instituts. Neben der Zusammenarbeit untereinander spielen nationale und internationale Kooperationen eine herausragende Rolle. Diese drücken sich u.a. in zahlreichen Projektbeteiligungen unterschiedlicher Tiefe und Komplexität aus.


Facetten der Forschung am ICBM

 

Aktuelles

23.02.2018

Tiefer Südozean speicherte Klimagas Kohlendioxid während letzter Eiszeit

Von: Dr. Sibet Riexinger

Katharina Pahnke beim Aufschneiden eines Sedimentkerns aus dem Südpazifik. [Foto: K. Pahnke, ICBM]

Oldenburg. Während der letzten Eiszeit wurde Kohlendioxid im tiefen Ozean der Südhemisphäre gespeichert. Dass dafür günstige Bedingungen im Südpazifik vorlagen, zeigen aktuelle Ergebnisse Oldenburger und Bremerhavener Forscher im Wissenschaftsjournal Science.

Ein Team um die Geochemikerin Katharina Pahnke, die am ICBM die Max-Planck-Forschungsgruppe Marine Isotopengeochemie leitet, fand heraus, dass der Südpazifik während der Eiszeit offenbar stark geschichtet war. Wahrscheinlich waren große Mengen des Klimagases CO2 dadurch langfristig in der Tiefsee festgelegt.

Die nach dem Ende der Glazialperiode steigenden Temperaturen veränderten die Dichteverhältnisse in den geschichteten Wasserkörpern. Diese konnten sich so durchmischen und das gespeicherte CO2 gaste aus. Dies verstärkte letztlich die Erderwärmung.

Pressemitteilung der Universität

Verbrannte Wälder enden im Ozean
Aktuelle Veröffentlichung im Wissenschafts-magazin SCIENCE unter Beteiligung der Max-Planck-Forschungsgruppe Marine Geochemie.

"Wir wissen nichts über die Konsequenzen",
Bericht über eine Studie zu aus Brandrodungen stammenden Kohlenstoffverbindungen im Meer.

 

ICBM-Wissenschaftler in Grönland