Forschen auf Spiekeroog

Neue Dauerausstellung des ICBM im Umweltzentrum Wittbülten

Am Samstag, dem 21. März wurde sie eröffnet, die neue Dauerausstellung des ICBM im Umweltzentrum Wittbülten. Der Ausstellungsbereich dokumentiert zum einen die enge Verknüpfung des Wissenschaftsbetriebs mit der ausgezeichneten Infrastruktur des Zentrums, die eine Kooperation der Universität mit der Umweltbildungseinrichtung erst ermöglichte. Zum anderen erhalten Besucher Einblick in die aktuelle Forschung des ICBM rund um die Insel im Wattenmeer.  Derzeit werden hier vor allem drei Bereiche laufender Forschung des Instituts dargestellt:

  • 12 künstliche Inseln befinden sich im Wattenmeer Spiekeroogs in unmittelbarer Nähe des Umweltzentrums. Die Ausstellung zeigt das Modell einer solchen Insel; sie wurden im Rahmen des Verbundprojektes BEFmate ausgebracht. In den kommenden Jahren werden sie den Wissenschaftlern Einblick gewähren, wie Bakterien, Pflanzen und Tiere von neu entstehenden Inseln Besitz ergreifen und wie sie einander dabei unterstützen oder behindern.

  • Die kontinuierliche Erhebung von Daten über die im Rahmen eines DFG-Projektes entwickelten Dauermessstation in der Otzumer Balje südwestlich von Spiekeroog.

  • Optische Grundlagen für Sensoren, die "Sinnesorgane" der Wissenschaftler. Das dazugehörige Mitmachexponat informiert die Besucher auch über das Bürgerwissenschaftsprojekt Citclops: Besitzer von Smartphones oder Tablet-PC können sich mit Messungen selbst an wissenschaftlicher Forschung beteiligen.

    Neu- und fortentwickelte Sensoren, eine wesentliche Facette der ICBM-Forschung, werden zum Beispiel auch auf der Dauermesstation unter den Bedingungen regelrechten Forschungsbetriebs getestet. Die erhobenen Daten dienen der biogeochemischen Forschung des Instituts als Grundlage, und sie fließen in mathematische Modellrechnungen des Instituts ein, auch dies wesentliche Säulen der ICBM-Forschung.