Planktologie

ICBM-TERRAMARE
Standort Wilhelmshaven des ICBM


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Leiter
Prof. Dr. Helmut Hillebrand

Prof Dr. Helmut Hillebrand
Tel.: +49-(0)4421-944-102
Tel. Ol:
+49-(0)441-798-3614
Fax: +49-(0)4421-944-299
E-Mail: helmut.hillebrand@icbm.de


Forschungsschwerpunkte:

Die Biodiversität und die Nahrungsnetzstruktur aquatischer Systeme stehen im Mittelpunkt unserer Forschung. Wir konzentrieren uns insbesondere auf Fragestellungen, die von allgemeiner Relevanz für die ökologische und evolutionäre Theoriebildung sind. Zum einen wird eine Synthese von Konzepten und Methoden der Gemeinschafts- und Ökosystemökologie angestrebt. Zum anderen sind unsere Arbeiten motiviert durch die deutliche Veränderung biogeochemischer Kreisläufe, das Aussterben nativer und die Einwanderung exotischer Arten sowie die Veränderung klimatischer Randbedingungen. Alle diese Vorgänge sind anthropogen verstärkt bzw. verursacht. Nach unserem Verständnis dienen insbesondere experimentelle Tests der Bewertung genereller ökologischer Hypothesen. Diese führen wir an marinen Lebensgemeinschaften des Plankton und Benthos durch. Der Großteil der Primärproduktion im Meer wird durch pelagische und – im Flachwasser – benthische Mikroalgen geleistet. Zudem sind diese Organismen die Basis der marinen Nahrungsnetze. Plankton und Benthos spielen also eine zentrale Rolle im Stoffumsatz und Energiefluss der Küstenökosysteme. Um biogeochemische Prozesse der Meere verstehen zu können, müssen daher die hier stattfindenden Prozesse analysiert werden. Gegenstände unserer experimentellen Analysen sind die Regulation der Primärproduktion, die Bedeutung der bakteriellen und autotrophen Produktion und der trophische Transfer über Meso- und Protozooplankton bzw.  über benthische Meio- und Makrofauna. Untersucht werden müssen die Regulation der Primärproduktion, die Bedeutung bakterieller und autotropher Produktion und der trophische Transfer in Meso- und Protozooplankton bzw. in benthischer Meio- und Makrofauna. Unsere Analysen werden zu einem besseren Verständnis der marinen Biogeochemie beitragen. Der experimentelle Teil unserer Arbeit wird ergänzt durch wissenschaftliche Syntheseprojekte (insbesondere Meta-Analysen) und die Bearbeitung und Einbeziehung von Beobachtungsdatensätzen.