Geoökologie

Sandstein

Farbe, Eigenschaften:

Farbe gelb und braun vorherrschend, aber ebenso alle anderen Farben je nach Beimengung möglich. Limonit verursacht bräunliche Töne, Hämatit rötliche, Bitumen und Kohlenstoff blaue und schwarze Farben, Glaukonit-Glimmer grünliche Farbetöne. Hauptgemengteile gewöhnlich Quarz und Feldspäte, manchmal auch Glimmer, Calcit und Schwermineralien reichlich vertreten. Bindemittel sind Ton Kalk und Kiesel. Das Gefüge eines Sandsteins kann sehr locker bis außerordentlich kompakt sein. Das Porenvolumen schwankt zwischen 1 und 25%. Die Korngrößen liegen im Allgemeinen bei 0,02-3mm Durchmesser. Sandsteine sind immer geschichtet. Infolge des meist senkrecht zu den Schichtflächen verlaufenden Kluft Systems lösen sich Sandsteinwände bei der Verwitterung allmählich in quaderförmige

Blockbildungen auf. Tonige Sandsteine sind frostempfindlich, kalkhaltige Sandsteine unterliegen dem Angriff von Rauchgasen, insbesondere von Kohlenstoff und Schwefelverbindungen.

Entstehung:

Verfestigung von angesammeltem Sand durch ausgeschiedene Bindemittel überfließendes oder zirkulierendes Wasser. Benennung der Sandsteine nach Mineralbestand, Gefüge, Matrix oder Bindemittel, nach Farbe, Verwendung, Verbreitung, nach Entstehungszeit sowie nach hervorstechenden Eigenschaften. Ein quarzreicher Sandstein mit kieseligem Bindemittel heißt Sedimentärquarzit (oder kurz Quarzit), ein grobkörniger, feldspatreicher, meist rötlicher Sandstein Arkose, ein grau bis graugrüner fester Sandstein aus dem Erdaltertum heißt Grauwacke. Kalksandstein ist die Bezeichnung für einen Sandstein mit hohem Kalkanteil, aber auch der Name für einen kalkigen Kunststein.

Fundorte:

Alpenvorland, Keuper Gebiete Frankens und Thüringens, Buntsandsteinregionen beiderseits des Oberrheins

Produkte:

Werksteine und Mauersteine, Schleifsteinen, Fassadenplatten, Bodenplatten