Workshop Harmful Algal Blooms

  • Internationaler Workshop vereint Erkenntnisse aus Laborexperimenten, Monitoring und Modellierung

    Schädliche Algenblüten (Harmful Algal Blooms, HABs) sind ein immer häufiger auftretendes Phänomen in Küstenökosystemen. Einige Algenarten produzieren Giftstoffe, die sich in marinen Nahrungsnetzen anreichern und über Verzehr von Fisch und Schalentieren auch für den Menschen gefährlich werden können. Andere wiederum führen durch Blüten mit hoher Biomasse und anschließendem mikrobiellen Abbau zu Sauerstoff-Armut und schädigen so Organismen in ganzen Küstenbereichen.

    Um die Entstehung und Verbreitung von HABs besser verstehen zu können, findet vom 28. November bis 1. Dezember 2017 ein internationaler Workshop statt mit dem Titel „Schädliche Algenblüten: Erkenntnisse aus Laborexperimenten, Monitoring und Modellierung.“ Organisiert wird er von Prof. Dr. Ulrike Feudel und Dr. Stefanie Moorthi aus dem Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM).

    „Unser Anliegen ist es, internationale Wissenschaftler unterschiedlicher Fachgebiete, also Ozeanographen, Ökologen und Modellierer, zusammenzubringen, um das Zusammenspiel biotischer und abiotischer Umweltfaktoren, die das Auftreten und die Verbreitung von HABs bestimmen, besser zu verstehen“, sagt Stefanie Moorthi.

    Über den Austausch von Erkenntnissen verschiedener Forschungsansätze (Laborexperimente, Monitoring, Modellierung) verfolge der Workshop das Ziel, unterschiedliche Daten von Feld- und Laborstudien in die Entwicklung theoretischer Modelle zu integrieren und gemeinsame interdisziplinäre Forschungsprojekte der Teilnehmer zu initiieren.

    Der Workshop findet im Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK) Delmenhorst sowie am ICBM-Standort in Wilhelmshaven statt. Eine Anmeldung für geladene Gäste ist ab sofort möglich. Detaillierte Informationen sind erhältlich unter: www.icbm.de/hab2017/

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30 Jahre ICBM

  • 30 Jahre ICBM

    Grund zum Feiern hatten die Mitglieder des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg: Das ICBM ist in diesem Jahr 30 Jahre alt geworden. Was mit einem anfänglich neuartigen Konzept zur interdisziplinären Erforschung von Nordsee und Wattenmeer begann, hat sich in drei Jahrzehnten zu einer international agierenden Einrichtung entwickelt. Heute nimmt das ICBM als einziges universitäres Meeresforschungsinstitut in Niedersachsen eine Leuchtturmstellung ein. 

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