14.05.2018 – ICBM
Von: Prof. Dr. Thorsten Dittmar

ICBM-Team erforscht Amazonasmündung

Auf dem Bild (von links): Prof. Thorsten Dittmar (ICBM), Dr. Michael Seidel (ICBM), Melina Knoke (ICBM), Dr. Jomar Marques (UENF), Braulio Cherene (UENF), Prof. Carlos Rezende (UENF). Im Hintergrund die Amazonasmündung, die so breit ist, dass kein Ufer zu erkennen ist. [Foto: Evan Border]

Oldenburg. Der Amazonas ist der größte Fluss der Erde. Rund 20 Prozent des Süßwassers, das weltweit von den Kontinenten in die Meere fließt, stammen alleine aus dem gewaltigen Tropenfluss. Mit dem Flusswasser gelangen große Mengen an Nährstoffen und Pflanzenresten in den Atlantik, von denen ein erst kürzlich entdecktes Korallenriff in den Tiefen des Atlantik und große Fischbestände profitieren.

Wissenschaftler und Studierende des ICBM und der Universität UENF aus Rio de Janeiro untersuchen an Bord des deutschen Forschungsschiffes METEOR, wie organisches Material aus dem Amazonas das Ökosystem beeinflusst. Das brasilianisch-deutsche Team arbeitet bereits seit über einem Jahrzehnt eng zusammen. Im Fokus der aktuellen Forschung am Amazonas stehen Schadstoffe wie Quecksilber, aber auch wichtige Algennährstoffe wie Eisen und Kupfer. Das Team forscht gemeinsam mit Kollegen der Jacobs Universität in Bremen, dem GEOMAR in Kiel und anderen Einrichtungen aus Brasilien und Deutschland während der dreiwöchigen Forschungsfahrt an Bord des FS METEOR.

Aktuelle Informationen zur Forschungsfahrt:
https://www.planeterde.de/logbuecher/fs-meteor-amazonas
http://amazongeotraces-m147.com/