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Arbeitsgruppe Biochemie/Umwelttoxikologieapl. Prof. Irene Witte Forschung Meine Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Untersuchung von toxischen Kombinationswirkungen in menschlichen Zellen. Es stehen zum einen methodische Aspekte zum sensitiven Nachweis von Kombinationswirkungen im Vordergrund (z. B. Witte et al., 1996; Witte et al. 2000; Witte 2001; Witte et al. 1993), zum anderen werden Mechanismen toxischer Kombinationswirkungen untersucht (z. B. Hömme et al.; 2000, Witte et al., 1995; Becker et al. 1998). Es werden zyto- (z. B. Jacobi und Witte, 1995) gentoxische (Hömme et al., 2000) und Apoptoseinduzierende (Hohlen, 2001) Kombinationswirkungen untersucht, sowie mögliche Reparaturmechanismen. Die Untersuchungen erfolgen im Niedrigkonzentrationsbereich. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, daß in der Regel der Mensch und seine Umwelt sehr geringen Konzentrationen an Schadstoffen ausgesetzt ist. Ziel der Arbeitsgruppe ist es auch, Strukturwirkungsbeziehungen von toxischen Kombinationen zu erkennen, um verallgemeinernde Aussagen machen zu können. Hierzu wurden Abhängigkeiten toxischer Kombinationswirkungen von der Lipophilität der im Gemisch enthaltenen Komponenten nachgewiesen. Dies gilt sowohl für akut toxische (Witte et al., 1995; Jacobi et al., 1996) als auch für gentoxische Kombinationswirkungen (Witte et al., 2000; Witte et al. eingereicht). Neben Kombinationswirkungen aufgrund interaktiver Wechselwirkungen auf zellulärer Ebene, werden auch Kombinationswirkungen aufgrund chemischer Reaktionen untersucht. Hier scheinen insbesondere Radikalreaktionen in Kombinationen mit Übergangsmetallen eine toxikologisch bedenkliche Rolle zu spielen (z. B. Becker et al., 1998; Jacobi et al., 1998).
• Toxisches Potenzial aus Radikalreaktionen von Umweltchemikalien mit
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