Geoökologie

Basalt

Farbe, Eigenschaften:

Farbe Grau, blaugrau bis schwarz, seltener bräunlich, ältere Varietäten grünlich bis braunrot. Basaltgesteine aus dem Erdaltertum sind der grünliche Diabas und der porenreiche Melaphyr, deren ursprüngliche Hohlräume häufig mit Quarz, Achat, Chalcedon, Zeolithen oder Chloriten ausgefüllt sind (Melaphyr-Mandelstein). Hauptgemengteile sind Plagioklas-Feldspäte, Augit oder Hornblende; manchmal Orthoklas-Feldspäte und Quarz untergeordnet vorhanden. Nebengemengteile sind Hornblende, Augit, Biotit, Olivin, Magnetit, Apatit, Ilmenit. Gefüge des Basalts gewöhnlich feinkörnig bis dicht, vereinzelt glasig, porphyrisch. Einsprenglinge sind Augit, Hornblende und Olivin, häufig eingeregelt. Gelegentlich kleine Hohlräume.

• Helle Mineralien: 30-60%

Davon:

Feldspäte 80-100%              Davon:

                                               Plagioklasfeldspat 65-100%

                                               Alkalifeldspat 0-35%  

Quarz 0-20% oder Foide 0-10%

• Dunkle Mineralien: 40-70%

• Nebengemengteile:

Hornblende, Pyroxene, Biotit, Olivin, Magnetit, Ilmenit, Apatit

Basalt ist fest zäh und sehr verwitterungsbeständig. Charakteristisch sind säulige Absonderungen.

Entstehung:

Durch relativ rasche Abkühlung einer bis zur Erdoberfläche auf gedrungenen Gesteinsschmelze. Vorkommen in ausgedehnten Lavadecken und Vulkankegeln.

Fundorte:

Eifel, Westerwald, Rhön, Frankreich (Auvergne), Indien (Dekkan), Südafrika (Karroo), USA (Columbia-Plateau/Oregon)

Produkte:

Als Bruchschotter und Splitt, wegen seiner Schlüpfrigkeit bei Nässe kaum noch zur Straßenpflasterung verwendet. Geschmolzener Basalt ist Rohstoff für Mineralwolle und hochwiderstandsfähige Bodenplatten.