Muwi aquaticus spec.


Wenn du alle Naturwissenschaften toll findest und dich nicht für eine entscheiden kannst, dann bist du hier genau richtig. Interdisziplinarität wird groß geschrieben, wobei am Anfang der Schwerpunkt auf Grundlagen gelegt wird, speziell Mathe und Chemie. Später entdeckt man jedoch auch den Umweltbezug. Insgesamt ist es anfangs etwas verschult. Dies ist jedoch gerade sehr hilfreich, da viele neue Sachen auf einen einstürmen. Wenn du hier beginnst, merkst du recht schnell, dass ein kleiner Studiengang Vorteile hat. Das Studienklima ist familiär und du wirst nicht anonym in der Masse untergehen.


im Biologie-Labor

In der ersten Zeit musst du dich an die andere Arbeitsweise einer Uni gewöhnen. Es gibt sehr viel Stoff, den man selbstständig nachholen sollte und man ist manchmal noch recht spät an der Uni. Aber wenn eine gewisse Eingewöhnungsphase überstanden ist, machen auch die vielen interessanten Praktika und Übungszettel - Sessions, die oft mit Pizza bestellen enden, Spaß. Fast alles wird in kleinen Gruppen bearbeitet, man kann sich somit gut austauschen und es entstehen auf diesem Wege viele Freundschaften.


Probennahme im Watt

Während des Studiums gibt es in jedem naturwissenschaftlichen Bereich mehrere Praktika. Bei den Chemie-Praktika solltest du allerdings nicht so geruchsempfindlich sein. In der Organischen Chemie reichen die Geruchseindrücke von faulen Eiern über Pumakäfig bis Marzipan. Eine willkommene Abwechslung, dem Labortrott zu entfliehen sind die Biologiepraktika, wie z.B. Benthologie und Planktologie. Dann fährt man auch schon mal ins Wattenmeer, um seine Boden- und Wasserproben zu sammeln und die Würmer und Muscheln, die dort kreuchen und fleuchen, zu untersuchen. In Planktologie schippert man auf dem Forschungsschiff "Heincke" auf die Nordsee hinaus. Dort werden dann Plankton- und Wasserproben genommen und später im Labor genauer untersucht.

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