Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM)

Werkstatt des ICBM-Terramare

Werkstatt des ICBM-TM

Werkstattdienste


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Die ICBM-Terramare-Werkstatt ist mit einem Maschinenbaumechaniker und einem Handwerksmeister der Fachrichtung Feinwerkmechanik, Schweißtechnik und Mechatronik besetzt.

[Bau eines Kastengreifers in der FTM-Werkstatt] Schwerpunkte der Arbeiten in der Werkstatt sind Entwicklung und Bau von Mess- und Probenahmegeräten sowie von Bioreaktoren für die Meeresforschung. Dazu kommen Wartung, Reparatur und Pflege dieser wie auch handelsüblicher Geräte und Apparaturen. So werden etwa Zentrifugen, Autoklaven, Pumpen, Mess-Sonden, Probennehmer, Generatoren, Verbrennungs- und E-Motoren ebenfalls herstellergerecht gewartet und repariert.

Für im Auftrag zu bauende Mess- und Probennahmegeräte können von der Kostenkalkulation über die Materialbeschaffung unter besonderer Berücksichtigung der Eignung (im Hinblick auf statische, physikalische und chemischen Anforderungen) bis zum Erstellen von Modellen, Skizzen und Zeichnungen alle Aufgaben durch das Werkstattpersonal erledigt werden.

Die in der Werkstatt gebauten Probennahme-, Mess- und Hilfsgeräte erlauben, je nach Maßgabe durch den Auftraggeber, eine manuelle oder auch vollautomatische Probennahme sowie Messungen an Land und auf See. Bioreaktoren und Tanks werden im Liter- bis Kubikmeter-Maßstab zur Produktion mariner Organismen (Mikro- und Makroalgen, Moostierchen, Krebstiere, Muscheln und Fische u.a.) aus entsprechend geeigneten Materialien hergestellt.

[Dienstboot] Die apparative Ausstattung der ICBM-Terramare-Werkstatt erlaubt die Bearbeitung von insbesondere Metallen, Kunststoffen und Holz. Komplettiert wird sie durch eine gut ausgerüstete Elektronikwerkstatt. Im Einzelnen stehen zur Verarbeitung von Metallen eine Drehbank, eine Fräsbank, E-, Schutzgas- und WIG-Schweißgeräte, Gasschweißarmaturen (Acetylengasschweißen), ein Plasmaschneider, eine Blechschere, eine Bandsäge, eine Abkantbank sowie eine Rohrbiegemaschine zur Verfügung. Holz und Kunststoffe können mit Plattenkreissäge, Tischkreissäge, Kappsäge, Handfräse, Kunststoffschweißgerät und diversen Elektrohandmaschinen bearbeitet werden.

Eine weitere Aufgabe des Werkstattpersonals ist die Unterstützung bei der Durchführung von Probennahmen und Messungen sowie beim Transport von Gerätschaften zu Land und zu Wasser. Hierzu sind unter anderem ein hartschaliges Dienstboot (ca. 8 m), ein Schlauchboot, diverse Trailer, ein Anhänger (Grundfläche ca. 5x2 m2), ein Schwimmponton sowie Schutzkleidung (wie Wathosen, Schwimmwesten, Arbeitsjacken) verfügbar.

Derzeit können die Werkstattmitarbeiter die Wissenschaftler unterstützen bei/mit:

  • Dienstboot/Schlauchboot:





    • Transport von Gerätschaften und Personal auf
      Sandbänke und Inseln im Küstenbereich
    • Probennahmen mit Wasserschöpfer
    • Messfahrten mit Sonden
    • Kranarbeiten an ausgesetzten Stationen

  • zusätzlich ist mit dem
    Dienstboot möglich:


    • Fisch-, Muschel- und Krabbenfang mit einer Kurre
    • Probennahme mit van-Veen-Greifer, Falllot,
      Shipek-Greifer und Kastengreifer

  • Automatischer
    Wasserprobennehmer:

    • Schaltuhrgesteuerte Langzeitprobennahme in
      Wassertiefen bis 20 m. Probenvolumen 1 L.
      Bis zu 24 Einzelprobe
      n.
  • Schwimmponton:
    • Aluminiumponton (5 x 8 m2), als Arbeitsplattform
      vielseitig einsetztbar.
  • Weitere Hilfs- &
    Probennahmegeräte (u.a.):















    • Dreibein (H 6 m; f. d. Ziehen v. Sedimentkernen),
    • Dreibeine f. Taucherarbeiten,
    • Falllot,
    • Flaschenzug (f. d. Ziehen v. Sedimentkernen),
    • Greifer vom van-Veen-Typ, drei verschiedene Größen,
    • Kastengreifer,
    • Krabbenkurre,
    • Niskinschöpfer,
    • diverse Planktonnetze,
    • Porenwasserlanzen
    • Presslufthammer,
    • Rüttler,
    • Ruttnerschöpfer,
    • Sauerstoffsonde,
    • Secchi-Scheiben,
    • Shipek-Greifer,
    • Steindredsche.